Damals, 2013 als ich per „Zufall“ auf Arthur Dorsch Webseite gestoßen bin, habe ich noch nie etwas von NaturCoaching gehört. Ich war jedoch fasziniert und fühlte mich magisch angezogen.

Die Vorstellung alleine, draußen in der Natur Menschen zu begleiten, ließ mein inneres Feuer entfachen, ohne zu wissen, warum.

Der Seminarhof

Der Seminarhof Höhenstadl ist ein besonderer Ort. In einem ehemaligen Bauernhof mit Heustadl  kommen die Seminarteilnehmer unter. Du hast die Möglichkeit, entweder draußen zu schlafen, im Zelt zu übernachten oder so wie ich, im Heu. Oh, das erinnerte mich immer an meine Kindheit. Ich fühlte mich  einfach nur geborgen in diesem Heunest.

Arthurs Frau Christine sorgt für das leibliche Wohl. Sie ist eine tolle Köchin und versorgte uns mit vegetarischen Köstlichkeiten.

Das Naturgelände selbst besteht aus einer Wiese sowie einem Waldstück. Es gibt eine Feuerstelle, Schwitzhütte, einen Steinkreis sowie ein Holztipi. Das ist recht praktisch, denn auch bei schlechtem Wetter ist man dann gut aufgehoben. Ein magischer Ort ist das angrenzende Waldstück. Seit über 15 Jahren darf sich dort der Wald entwickeln. Uralte, moosbewachsene Granitsteine machen diesen Mischwald zu einem ganz besonderen Ort.

Das Heulager, das tolle Essen und der kraftvolle Ort waren für mich ein Grund, mich auf jedes einzelne Modul zu freuen!

Eine Fortbildung in 5 Modulen

Begonnen habe ich meine NaturCoaching Ausbildung im Mai 2014 mit 7 weiteren Teilnehmern. Schwerpunkte der Ausbildung waren Coaching an einem Naturplatz und im Medizinrad sowie das Kreieren von Ritualen. Zusätzlich lernte ich verschiedene Methoden des Councils, ergänzende Methoden wie Coaching im Gehen, Spiegeln sowie die Jahreskreisfeste kennen.

Die Module waren über das ganze Jahr verteilt, so dass ich meine Verbindung zu den Jahreszeiten und dadurch zur Natur deutlich stärken konnte.

Übungscoachings & praktische Prüfung

Um Erfahrungen zu sammeln, wurden wir eingeladen, zu Hause Übungscoachings mit Freunden oder Bekannten durchzuführen, sowohl am Naturplatz als auch im Medizinrad. Das Ganze musste dann dokumentiert werden und wir bekamen jedes Mal ein wertschätzendes Feedback. So konnte ich von einem Coaching zum nächsten schauen, was ich besser machen kann. Das war eine große Unterstützung.

Diesen „Pflichtteil“ finde ich sehr wichtig, denn nur im Tun können wir Erfahrungen sammeln und uns als NaturCoach weiterentwickeln.

Im April 2015 war es dann soweit: unser letztes Modul im Bayerischen Wald. Jeder von uns schlüpfte in die Rolle des NaturCoach und begleitete einen Teilnehmer mit seinem Thema. Sowohl von den Ausbildern als auch von den restlichen Teilnehmer gab es dann ein konstruktives Feedback.

Es war geschafft! Nach einem Jahr entließ uns Arthur und Claudia mit einem wunderschönen Ritual ins NaturCoaching-Leben … und die Reise begann für jeden von uns.

Für mich war es eine wundervolle Zeit. Die Tage bei der Ausbildung waren für mich sowohl fachlich als auch persönlich eine Bereicherung. Denn Ausbildung bedeutet auch immer, dass Du Dich mit Deinen eigenen Themen beschäftigst. Und gleichzeitig war es immer auch eine „Tankstelle“, eine Insel zum Krafttanken.

NaturCoaching ist zu meiner Berufung geworden! Wenn ich Menschen in der Natur begleite, dann lacht mein Herz und meine Seele ist berührt! Hier kann ich meinen Platz voll und ganz einnehmen!

Beim Natur Coaching erlebte ich von Anfang an eine starke Vertrauthei, so als ob ich das schon immer gemacht hätte. Das bei Arthur Gelernte war für mich eine super Basis. So konnte ich mich dann alleine auf meinen Weg machen und meine eigene Methode entwickeln.

Als ehemalige Reiseleiterin ist NaturCoaching für mich wie eine innere Reise im Außen!

Auch Arthur hat sich weiterentwickelt und nennt seine NaturCoaching Fortbildung heute „Fortbildung zum NaturCoach und evolutionären Prozessbegleiter*in. Hier findest Du weitere Informationen zur Fortbildung.