Sich erden bedeutet, gut verwurzelt zu sein

Wir kennen alle das Sprichwort „den Boden unter den Füßen verlieren“ – dann bestimmen Chaos und Ängste unser Leben. Wenn wir jedoch tief verwurzelt sind – wie ein Baum, dann haben wir einen guten Halt und Sicherheit. Dann stehen wir „mit beiden Beinen im Leben“ und haben ein gesundes Ur-Vertrauen in das Leben.

Chakren – unsere Energiezentren

Jeder Mensch hat 8 Haupt-Chakras. Auf das erste Chakra – das Wurzelchakra, das im Zusammenhang mit der Erdung von großer Bedeutung ist, möchte ich hier näher eingehen. Es befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule unweit des Steißbeins und verbindet uns mit Mutter Erde. Es ist der energetische Sitz unserer primitiven Instinkte. Indem wir das erste Energiezentrum reinigen, lassen wir unsere Mangelängste los und öffnen uns der Fülle, die uns umgibt. Das Öffnen und Reinigen des Wurzelchakras ist von enormer Bedeutung, da es uns erdet und das Fundament unseres leuchtenden Energiesystems ist.

Auswirkungen eines schwachen Wurzelchakras

Wenn wir die Verbindung zur Erde verlieren, holen wir uns das Lebensnotwendige von der Oberfläche. Mit dem Ergebnis, dass wir wie Bäume mit flachen Wurzeln werden, die der nächste Sturm umwirft. Wir verlieren unsere Stabilität und unsere Sicherheit.

Wenn das 1. Chakra nicht mehr mit der weiblichen Erde verbunden ist, fühlen wir uns verlassen und mutterlos. Das männliche Prinzip dominiert, und wir suchen Sicherheit in materiellen Dingen. Je mehr wir uns von der Erde abtrennen, desto feindseliger werden wir gegenüber dem weiblichen Prinzip. Wir verleugnen unsere Leidenschaft und unsere Kreativität.

Ist das Wurzelchakra eingeschränkt bzw. geschlossen, dann beherrschen uns Existenzängsten. Viele Menschen versuchen dann, irgendwie die Kontrolle in ihrem Leben zu behalten. Risiken, die nicht kalkulierbar sind, werden so gut es geht ausgeschlossen. Sie bleiben ihn ihrer Komfortzone der scheinbaren Stabilität, die sehr anstrengend und ermüdend ist. Die Angst ist ein ständiger Begleiter. .

Positive Auswirkungen eines freien Wurzelchakras, einer guten Erdung

  • Mit einem funktionierenden Wurzelchakra verschwindet die Angst, nicht genug zu bekommen. Wir erkennen, dass es uns an nichts fehlt und wir im Überfluss leben.
  • Wir gewinnen unser Ur-Vertrauen zurück, das uns „wissen“ lässt, dass wir alles, das auf uns zukommt, meistern werden, und dass das Universum sich um ums kümmert und uns versorgt.
  • Wir packen die Dinge an und gehen mutig unseren Weg
  • Wir sind psychisch stabiler und ausgeglichener. Wir vertrauen darauf, dass alles zu seiner Zeit kommt. Nichts kann uns aus der Bahn werfen.
  • Wir sind präsenter und konzentrierter.
  • Ist das Wurzelchakra vollkommen frei und die Energie fließt, dann verfügen wir über enorme Vitalität. Der Körper hat dann eine enorme Regenerationskraft.
  • Dann ist dieses Energiezentrum als Wahrnehmungs- und Ausdrucksorgan optimal nutzbar

 

Wie Du Deine Erdung verbessern kannst

Hier ein paar Wege, um Dich zu erden.

  1. Einen bewusst Kontakt zur Mutter Erde herstellen. Wir können ganz bewusst uns auf die Erde liegen oder barfuß laufen. Dadurch haben wir direkten Kontakt zur Erde. Wenn Du eine ganze Weile auf der Erde liegst, wirst Du feststellen, dass Du automatisch ruhiger wirst. Gleichzeitig stelle ich immer wieder fest, dass meine Akkus ganz automatisch aufgefüllt werden, wenn ich für eine Weile auf der Erde liege. Auch bewusst mit den Händen die Erde aufnehmen, erdet usw.
  2. Arbeit mit den Händen. Das kann z.B. das Gartenarbeiten sein oder auch das Arbeiten mit verschiedenen Materialen wie Holz, Ton etc.
  3. Den Körper bewegen durch Sport, Wandern, Tanzen
  4. Wurzelgemüse essen wie Kartoffeln, Karotten, Sellerie, Rettich
  5. Trommeln oder rasseln
  6. Yogaübungen wie z.B. der Baum
  7. Ein Bewusstsein für die Natur entwickeln. Mutter Erde ist lebendig und die Natur kommuniziert jederzeit mit uns. Wir dürfen uns wieder daran erinnern, dass jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier über ein Bewusstsein verfügt.

Und ganz besonders wichtig, ist natürlich, wie oben bereits erwähnt, dass wir unser Wurzelchakra öffnen und reinigen. Deshalb gebe ich Dir hier Impulse, wie Du Dein Wurzelchakra aktivieren kannst.

  1. Gehe so oft Du kannst in die Natur. In der Natur spürst Du eine Verbundenheit und Geborgenheit. Du nimmst Dich als Teil des ganzen Systems wahr.
  2. Wurzelchakra-Meditation. Am besten machst Du die Meditation in der Natur. Es geht jedoch auch bei Dir zu Hause. Stell dir vor, wie aus deinem Wurzelchakra und den Fußsohlen Wurzeln tief in die Erde hineinwachsen und sich dort verzweigen. Konzentriere Dich auf Deine Fußsohlen. Atme gedanklich durch sie ein und wieder aus. Stell Dir vor, dass Du mit jedem Einatmen heilsame, stärkende Energie von Mutter Erde aufnimmst. Mit jedem Ausatmen lässt Du die Energie, die Dein Wurzelchakra blockiert, los.
  3. Glaubensmuster transformieren, welche die Erdung blockieren. Was wir denken, hat die Tendenz, sich zu bewahrheiten. Wenn wir negative Gedanken hegen, schwächen wir uns selbst. In Bezug auf das Wurzelchakra sind besonders jene Gedanken wichtig, die von Angst oder Selbstablehnung geprägt sind. Glaubenssätze wie z.B. ich bin nicht gut genug, ich finde mich hässlich, etc. schmälern unser Selbstwertgefühl enorm. Mit solchen Gedanken senden wir unaufhörlich Botschaften aus, die gegen uns selbst gerichtet sind. Gemäß dem Gesetz der Resonanz führt dies dazu, dass wir uns immer weniger akzeptieren und letztendlich auch von anderen Menschen Ablehnung oder vermehrte Kritik anziehen wirst. Wenn Du etwas gedacht hast, das selbstablehnend oder selbstzerstörerisch ist, schicke das Wort „Löschen“ hinterher. Dadurch signalisierst Du dem Universum, dass das Gedachte nicht so gemeint war, und es wird auf energetischer Ebene keine Wirkung entfalten.
  4. Deine Motivation stärken. Motivation ist die Energie, die den Geist und den Körper lebendig hält, ist die Lust am Leben und körperlich betrachtet, die Lust, mich über meinen Körper auszudrücken. Das Wurzelchakra ist Kanal für unsere Motivation.

Frage Dich deshalb: In welcher Stimmung bin ich? Bin ich vergnügt und stürze ich mich in den Tag?  Oder quäle ich mich aus dem Bett? Daran kannst Du erkenne, wie gut Dein Wurzelchakra in Form ist. Bin ich oft erkältet? Dann habe ich wenig Motivation. Mir fehlt Lebensenergie!

Wenn ich große Motivation habe, dann saugt mein Wurzeltor so viel Energie aus meinem Selbst, dass es ausreicht, um mich unempfindlich dagegen zu machen. Motivation ist die Lust, mich mit dem Leben auseinanderzusetzen. Ein Kind hat Lust, sein Bewusstsein zu entwickeln, macht Dinge, die ihm Freude machen, versucht zu spielen, lernt und schafft damit. Erwachsene spielen kaum noch, lernen kaum noch und schaffen nichts; wiederholen immer wieder das Gleiche. Das reduziert unsere Motivation enorm. Mäßiger Fluss im Wurzelchakra bedeutet, mäßige Motivation – d.h. zu wenig spielen – zu wenig lernen – zu wenig schaffen, stattdessen tu ich Dinge, die ich nicht will und das, was ich will, tu ich nicht. Das tötet jegliche Motivation.

Stell Dir also täglich die Frage: Was motiviert Dich? Was treibt Dich an? Wozu hast Du heute Lust?

Um unserem Seelenpfad zu folgen und unsere Bestimmung zu entfalten brauchen wir eine gute Erdung.

Je geerdeter wir sind, desto mehr können wir auch im Geistigen tätig sein. Je geerdeter wir sind, desto besser können wir unser Projekte hier auf Erden manifestieren.

 

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