Krisen können einen manchmal ganz schön fordern. Oftmals fühlen wir uns kraftlos und ohnmächtig. Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und suchen verzweifelt nach Antworten und Lösungen. Wir fühlen uns unverstanden. Oftmals verstehen wir uns selber nicht wirklich.

Ich habe für Dich 10 Tipps zusammengetragen, die Dich unterstützen können, Deine Krise zu meistern.

1. Erlaube Dir, in die Ruhe zu gehen

Je mehr Du zur Ruhe kommst, desto mehr findest Du Deine Essenz. Ohne Ruhe bist Du von Deinem Herzen abgeschnitten und die Angst gewinnt Oberhand. Je mehr Du zur Ruhe kommst, desto größer wird Deine Kreativität. Je mehr Du aus dem Herzen heraus tust, desto stärker wird das Vertrauen und um so kleiner wird die Angst.

Je mehr Du zur Ruhe kommst, desto stärker ist die Verbindung zu Deinem Herzen. Nur hier findest Du alle Antworten!

Versuche nicht, die Antworten im Außen zu suchen. Du wirst sie nicht finden. Je mehr Du die Antworten im Außen suchst, desto verzweifelter und orientierungsloser wirst Du Dich fühlen.

Niemals finden wir Lösungen auf der gleichen Ebene wie die, in der die Probleme entstanden sind. Das sagte bereits Albert Einstein.

2. Bewege Dich

Vielleicht verspürst Du den Impuls, Dich bewegen zu wollen. Dann tue es! Geh in die Natur. Nimm Dein Fahrrad oder tanze! Spüre selbst, wie Dein Körper sich bewegen möchte.

Indem wir uns bewegen, kommt etwas in uns in Bewegung.

3. Erde Dich

Je mehr Du Dich erdest, desto stärker ist die Verbindung zu Deiner inneren Quelle, Deiner inneren Weisheit. Erden bedeutet, aus dem Kopf herauszukommen und wieder in die Verbindung zu Deiner wahren Natur zu gelangen. Gehe in die Natur. Lege Dich auf die Erde. Gehe barfuß. Sei einfach, ohne ein bestimmtes Ziel verfolgen zu wollen. Verbinde Dich bewusst mit Mutter Erde. Esse Wurzelgemüse. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu erden.

Die natürliche Schwingung von Mutter Erde hilft Dir, auch Dein System wieder einzuschwingen. Du wirst sehen, dass Dein Kopf freier wird und Dein ganzes System ruhiger wird.

4. Finde jemanden, der Dich „hört“

In Zeiten, in denen es mir nicht so gut geht, ist es für mich wichtiger denn je, gehört, zu werden. Was heißt das? Gehört, zu werden, bedeutet für mich, dass ich jemandem meine Situation erzählen darf, ohne dass er/sie gleich schlaue Ratschläge parat hat. Dein Zuhörer ist wie ein heiliger Zeuge. Das Gegenüber kann dann mitfühlen, ohne dass er/sie in Dein „Drama“ einsteigt. In dieser Phase geht es nicht darum, Lösungen zu finden, sondern um das Gefühl der Wertschätzung.

5. Lerne, Dich selber zu verstehen

Es geht nicht darum, dass Deine Mitmenschen Dich verstehen müssen. Vielmehr ist es so, dass wir lernen dürfen, uns selber zu verstehen. Unsere Mitmenschen sind lediglich unsere „Spiegel“. Betrachte den „Spiegel“. Tritt einen Schritt zurück und beobachte die Situation, die für Dich schwierig erscheint. Welche Gefühle werden getriggert? Welche Gedanken kommen bei Dir hoch? Was möchte Dir die Situation zeigen? Was darfst Du lernen?

6. Gib den Widerstand auf und nehme Dich an

Wenn es uns gelingt, in die Beobachterrolle zu schlüpfen und die Situation zu erkennen, dann nehmen wir die Verantwortung wieder zu uns zurück.

Indem wir dann den Widerstand aufgeben und uns mit all unseren Schattenseiten, Bedürftigkeiten und Erwartungen, die wir auf andere projizieren, annehmen, übernimmst Du volle Verantwortung für Dein Leben.

m Widerstand zu sein, bedeutet, etwas nicht so zu wollen, wie es ist. Indem wir etwas annehmen, gebe ich den Widerstand auf. Das bedeutet nicht, dass ich mit der Situation einverstanden bin, sondern lediglich anerkenne, dass es gerade so ist. Du wirst spüren, wieviel Energie dabei frei wird.

Erst unsere Schattenseiten machen uns vollkommen. Werde Dir bewusst, dass Du genau so richtig bist, wie Du gerade bist. Nichts an Dir ist falsch. Nichts, was Du erlebst ist ein Fehler. Alles hat seinen Sinn, auch wenn wir ihn meist erst hinterher erkennen können.

7. Schaue Deine Emotionen an & transformiere sie

Vielleicht löst die Krise Angst in Dir aus. Oder Wut. Oder Traurigkeit. In dem Moment, in dem wir uns unserer Emotionen bewusst werden, und sie annehmen, werden sie schon kleiner. Je mehr Du Dich dagegen währst, und ihnen noch zusätzlich Energie gibst, desto größer werden sie. Indem wir die Emotion nochmals durchlaufen und die Situation dahinter erkennen, können wir diese transformieren.

Eine gute Möglichkeit, sich seine Emotionen anzuschauen, ist mit einem Ritual. Mache das nur dann für Dich alleine, wenn Du stabil genug bist.

Ansonsten empfehle ich Dir, Dich an die Hand nehmen zu lassen. Jemanden, dem Du Vertrauen kannst und der bei Dir ist, wenn die Emotionen schmerzvoll werden.

8. Lasse alles los, was nicht mehr zu Dir passt

Krisen sind eine Chance, das Gewohnte neu zu sortieren. Krisen sind wie ein Chaos. In diesem Chaos, kannst Du aussortieren, was noch zu Dir passt und was nicht. Wer oder was raubt Dir Kraft und wer oder was gibt Dir Kraft? Damit gestaltest Du eine neue Ordnung.

9. Stärke Deine Selbstliebe

Setze jeden Morgen einen Impuls für Deine Selbstliebe. Frage Dich, wie Du Dich heute ein bisschen mehr lieben kannst. Und dann setze es um. Vielleicht magst Du Dir auch eine Art Tagebuch anlegen, in dem Du jeden Abend notierst, wie Du an dem Tag Deine Selbstliebe gestärkt hast. Damit legst Du den Fokus automatisch auf die Selbstliebe. Sei dankbar für das, was Du erreicht hast. Sei sanft mit Dir, wenn es Dir mal nicht gelungen ist, Dich zu lieben. Verurteile Dich dann nicht dafür.

10. Werde Dir bewusst, was Du in Deinem Leben möchtest

Oftmals wissen wir sehr genau, was wir nicht in unserem Leben haben wollen. Schwieriger wird es dann, die Frage zu beantworten, was ich in meinem Leben wirklich, wirklich möchte. Stelle Dir die Frage in all Deinen Lebensbereichen. Stelle Dir die Frage so lange, bist Du ein klares Bild vor Augen hast. Ohne Vision ist es schwierig, seinen Weg zu finden.

Krisen als Chance sehen

Krisen sind für mich wie Sterbeprozesse. Etwas in uns will erkannt werden. Etwas in uns dürfen wir loslassen, damit Neues in unser Leben treten kann. Kristen sind für mich, wie eine Korrektur auf dem eignen Weg. Sie sind nicht nur negativ, sondern tragen in sich immer einen Schatz, den es zu finden gibt.

Krisen sind ganz natürliche Kreisläufe. Ein Sterben und ein Wiedergeborenwerden. Die Natur macht es uns jedes Jahr aufs Neue vor.

In solchen Zeiten gibt es für mich keinen besseren Freund als Mutter Erde. Bei ihr bin ich. Bei ihr darf ich sein. So wie ich bin. Sie gibt mir Kraft. Sie schenkt mir Zuversicht. Bei ihr fühle ich mich geborgen. Sie nährt mich und sie hält mich.

Mutter Erde ist meine beste Ratgeberin!

Eine sehr gute Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, gehört zu werden und Dinge klarer zu sehen, ist bei einem Natur Retreat. Du verbindest Dich mit Mutter Erde und Deinem wahren Wesen. Dadurch kannst Du Wege erkennen, die Du davor nicht sehen konntest.

Gerne unterstütze ich Dich auch individuell. Nimm Kontakt mit mir auf. Dann können wir gemeinsam schauen, wie ich Dir weiterhelfen kann.